Hintergrund
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    Schnelles Internet in jedem Wohnzimmer und an jeder Werkbank wird in Lippe bald zur Normalität gehören. Mit rund 11,5 Mio. Euro fördert der Bund den Breitbandausbau der unterversorgten Lippischen Kommunen und trägt so zum flächendeckenden Ausbau bei.

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    Rund 90 die lippischen Vereine, Verbände und Institutionen vertretenden Ehrenämtler folgten der Einladung Caesars. Dank, Information, Anerkennung und Austausch waren Grundlage für eine rundum erfolgreiche und großartige Abendveranstaltung. Diesjährigen Gastredner war der Europaabgeordnete der CDU Elmar Brok.

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    „Unsere Anstrengungen für eine bessere Verkehrsanbindung in Lippe war erfolgreich. Ab dem 06. April fährt FlixBus von und nach Bad Salzuflen. Damit ist Bad Salzuflen deutschland- und europaweit gut angebunden“, freut sich der lippische Bundestagsabgeordnete Cajus Caesar.

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    Politik als Faszination – Forst als Leidenschaft. Kaum ein Ort erscheint besser für die Kombination dieser Bereiche geeignet, als das Berliner Bundestagsbüro von Cajus Caesar, Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages.

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    Wir brauchen praxistaugliche, verlässliche und gerichtsfeste Methoden, um illegal eingeführte Holz- und Papierprodukte zu identifizieren und dem unkontrollierten Holzeinschlag einen Riegel vorzuschieben. - Cajus Caesar -

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18.10.2016
Bundestagsabgeordneter Caesar bei Klosterforsten Hannover
Cajus Caesar: „Wuchspotenziale ausschöpfen
Der lippische Bundestagsabgeordnete Cajus Caesar besuchte Anfang Oktober auf Einladung des Betriebsleiters Constantin von Waldthausen den vorbildlichen Forstbetrieb der Klosterkammer Hannover, um sich über die nachhaltige, aber auch ökonomisch rentable Bewirtschaftung der Klosterwälder auszutauschen.
Caesar war beeindruckt davon, wie hier Wirtschaft und Ökologie zusammenfließt. Eindrucksvoll war ebenfalls, wie durch gut ausgebildetes Forstpersonal die Pflege der Bestände zu strukturreichen Laub- und Nadelholzwaldbildern erfolgt. Im Weserbergland bestehen großflächige Laubholzbestände, die insbesondere in Buche verjüngt werden. Dort wo die Naturverjüngung nicht aufgekommen ist, werden klimaresistente Baumarten, wie die Küsten-Tanne und Douglasie eingebracht. „Mit dieser Art der Vorgehensweise leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz durch CO2-Bindung in den zuwachsstarken Beständen. Zudem versorgen wir die Holzindustrie mit dem umweltfreundlich erzeugten Rohstoff Holz und erzeugen somit auch einen Ertrag für unseren eigenen Betrieb, um unseren Stiftungsanforderungen für die Gesellschaft gerecht werden zu können“, so der Forstbetriebsleiter von Waldthausen.
Die Waldbilder reichten von Buchenaturverjüngungsflächen, über die Aufforstung mit Eiche, bis hin zu starken wertholzhaltigen Beständen. Auch Pflegemaßnahmen, wie beispielsweise die Wertästung bei Laub- und Nadelholz zur Erzeugung von astreinen Rammpfählen- und Furnierholz wurden durch das Forstteam vorgestellt.
Die Klosterforsten sind der größte wirtschaftende Einzelforstbetrieb in Deutschland, sieht man von den jeweiligen Landesforsten ab und betreut dabei erhebliche Waldanteile im Deister, Region Hannover. Auf rund 25.000 ha tragen im Rahmen einer nachhaltigen Forstwirtschaft rund 160.000 Festmeter Holz jährlich zur Wertschöpfung bei. Die Einnahmen werden im Sinne des Stiftungswerkes zum Erhalt von 15 evangelischen Damenklöstern und -stiften, zur Bewahrung des historischen Kulturerbes im Land Niedersachsen und zur Förderung von Projekten im kirchlichen, schulischen und sozialen Bereich sowie für ein Engagement für behinderte Menschen eingesetzt.
 
Cajus Caesar, Mitglied des Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages und dort Hauptberichterstatter für den Einzelplan 10 – Ernährung, Landwirtschaft und Forsten -, sah für die Klosterkammerforstbetriebe auch die Möglichkeit sich im Rahmen von wissenschaftlich begleiteten Projekten, wie beispielsweise zur weiteren Erforschung klimaresistenter Nadelbaumarten einzubringen. Auch die Zusammenarbeit zwischen Forst- und Holzindustrie im Sinne besserer Verwendungsmöglichkeiten von Laubholz gilt es weiter auszubauen, da derzeit 90°% der stofflichen Verwertungsmöglichkeiten im Nadelholzbereich liegen.
Über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) oder den Waldklimafonds können solche Projekte auf den Weg gebracht werden. Hier will Caesar unterstützend tätig werden. „Die Klosterkammer überzeugt mit engagierter, fachlich fundierter forstlicher Vorgehensweise - immer den Blick auf das Ziel stabile, ökologisch wertvolle und zugleich zuwachsstarke Waldbestände zu erzeugen“, bekräftigt Caesar.
 
Die Teilnehmer waren sich einig, dass nur naturnahe, nachhaltig bewirtschaftete Wälder, wie man sie hier vorfinden kann, dazu beitragen, den ländlichen Raum lebenswert zu erhalten, die Artenvielfalt zu steigern und gleichzeitig den Klimaschutzleistungen des erneuerbaren Rohstoff Holz Rechnung zu tragen. Daher sind weitere Flächenstilllegungen kontraproduktiv für Mensch, Wirtschaft und Umwelt. Durch die Einnahmen der Klosterforsten werden gesellschaftliche und kulturelle Leistungen der Klosterkammer mitfinanziert.
Abschließend resümierten von Waldthausen und Caesar: „Wichtig ist es, die Bürger noch mehr dafür zu sensibilisieren Holz auch als Baustoff einzusetzen, weil er ressourcenschonend, erneuerbar und zudem energieeinsparend wirkt.“

Bildunterschrift:
Einsatz im Sinne von Natur- und Wirtschaftsleistungen bei den Klosterforsten. 
V.l.: Constantin v. Waldthausen (Betriebsleiter), Cajus Caesar (MdB) und die Revierleiter Mark Gützkow und Andreas Brandt.

V.i.S.d.P. Cajus Caesar MdB
 


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