Hintergrund
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    Schnelles Internet in jedem Wohnzimmer und an jeder Werkbank wird in Lippe bald zur Normalität gehören. Mit rund 11,5 Mio. Euro fördert der Bund den Breitbandausbau der unterversorgten Lippischen Kommunen und trägt so zum flächendeckenden Ausbau bei.

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    Rund 90 die lippischen Vereine, Verbände und Institutionen vertretenden Ehrenämtler folgten der Einladung Caesars. Dank, Information, Anerkennung und Austausch waren Grundlage für eine rundum erfolgreiche und großartige Abendveranstaltung. Diesjährigen Gastredner war der Europaabgeordnete der CDU Elmar Brok.

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    „Unsere Anstrengungen für eine bessere Verkehrsanbindung in Lippe war erfolgreich. Ab dem 06. April fährt FlixBus von und nach Bad Salzuflen. Damit ist Bad Salzuflen deutschland- und europaweit gut angebunden“, freut sich der lippische Bundestagsabgeordnete Cajus Caesar.

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    Politik als Faszination – Forst als Leidenschaft. Kaum ein Ort erscheint besser für die Kombination dieser Bereiche geeignet, als das Berliner Bundestagsbüro von Cajus Caesar, Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages.

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    Wir brauchen praxistaugliche, verlässliche und gerichtsfeste Methoden, um illegal eingeführte Holz- und Papierprodukte zu identifizieren und dem unkontrollierten Holzeinschlag einen Riegel vorzuschieben. - Cajus Caesar -

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24.09.2012 | Lippische Landeszeitung vom 24.09.2012, Thomas Reineke
Liemer Spezialisten machen Flugzeuge leichter
Firma im Industriegebiet entwickelt neues Laserschweiß-Verfahren und erhält Fördergelder vom Bund
Spitzenforschung aus Lemgo: Die DEVA-Kunststoff -Technik GmbH entwickelt ein Laserschweiß-Verfahren, das zum Beispiel Flugzeuge leichter machen kann. Dafür gibt es Geld aus Berlin.
BM Tolkemit; Waterboer; GF Windmann; BM Dr. Austermann; Caesar, MdB
Lemgo - Der lippische Bundestagsabgeordnete Cajus Caesar (CDU) überbrachte
jetzt im Industriegebiet Lieme die Nachricht, dass das Projekt mit 119 000 Euro vom Ministerium für Bildung und Forschung angeschoben wird.
„Die Förderung deckt etwa die Hälft e der Entwicklungskosten“, sagt Björn Fieseler, der zusammen mit seinem Kollegen Nils Waterboer seit Oktober
2010 bei DEVA an der Innovation arbeitet, die die Herstellung von Flugzeugen oder Autos revolutionieren könnte. Worum geht es? „Bisher werden Flugzeugteile verschraubt, geklebt, gelötet oder genietet“, erklärt DEVA-Geschäft sführer Horst Windmann. Würden die Flieger künft ig mit dem Laser verschweißt, könnte bis zu 30 Prozent Gewicht eingespart werden. Das wiederum macht die Flugzeuge sparsamer. Außerdem ließe sich bei der Produktion wertvolle Zeit sparen, weil beispielsweise nicht darauf gewartet werden muss, dass Kleber erhärtet. Die neue Technik ließe sich laut Windmann beispielsweise auch in der Autoproduktion einsetzen – zum Beispiel bei der Motorenhalterung oder der Fahrzeugdecke im Innenraum. An der Entwicklung sind neben DEVA sechs weitere Unternehmen und ein Forschungsinstitut aus Deutschland, den Niederlanden und England beteiligt. Der Abschluss ist für kommenden Mai geplant. Möglicherweise wird das Verfahren anschließend patentiert, so Entwickler Fieseler. Bis die Produktionstechnik Einzug in die Luft fahrtbranche hält, wird es jedoch einige Jahre dauern.
„Die Sicherheitsstandards sind extrem hoch“, so Windmann.
Aber auch hier schreitet die Technik voran: Der nächste
Airbus, der A350, wird seinen Angaben zufolge nur noch aus
Kohlefaserverbundstoff en bestehen. Die Flugzeughülle wird
nicht mehr vernietet, sondern praktisch in einem riesigen
Ofen „gebacken“. Die DEVA kennt sich sehr gut mit Passagierfl
ugzeugen aus.
Abgeordneter Caesar legt Wert darauf, dass der Bund neben der Großindustrie auch mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung von Innovationen fördert. „Dafür mache ich mich in Berlin stark.“


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