Hintergrund
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    Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat am heutigen Donnerstag (22.06.2018) den neuen Waldbeauftragten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Cajus Caesar in Berlin ernannt und vorgestellt. 



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    „Ein weiterer wichtiger Schritt zur Sanierung der großen Sporthalle in Hohenhausen ist erreicht. Nachdem ich mich als Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages erfolgreich für zusätzliche 100 Mio. Euro für das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen eingesetzt habe, wird nun der Gemeinde Kalletal eine Förderurkunde durch den parlamentarischen Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Florian Pronold überreicht.“, so Cajus Caesar.

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    Gerade haben die Bagger zwei alte Gebäude abgerissen, nun beginnt der Neubau: Neun Millionen Euro hat Syngenta Seeds seit 2013 in Gebäude und Technik am Standort Bad Salzuflen investiert, in diesem Jahr wird mit dem Bau einer neuen 3.000 Quadratmeter großen Prozessanlage auf der alten Domäne Biemsen ein weiterer Baustein des hochtechnisierten globalen Unternehmens hinzukommen. 

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    Spaziergängern im Arnsberger Wald wird sich bald ein interessanter Anblick bieten. Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen pflanzt hier im Rahmen eines Forschungsprojektes auf einigen Versuchsflächen Baumarten an, die ursprünglich aus Südosteuropa, Asien oder Amerika stammen und dort auf vergleichbaren Standorten leben.



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    Anlässlich des parlamentarischen Abends der Wald- und Holzverbände am 22. Juni 2017 in Berlin, überraschte mich Bundesminister Christian Schmidt mit dankenden Worten: „Wie kaum ein anderer vor ihm, hat sich Cajus Caesar für eine nachhaltige Nutzung unserer Wälder eingesetzt, aber nie dabei Natur und Menschen vergessen.


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02.08.2012 | Schwarzwälder-Bote, vom 01.08.2012 von Marzell Steinmetz
Kauder: Windkraft auf hoher See ist am effektivsten
In der Hütte des Dicke-Rastplatzes informierte der nordrhein-westfälische Abgeordnete Cajus Julius Caesar (Mitte) über waldpolitische Themen.

Windenergie und Jagd waren die politischen Themen nach der Fahrt auf dem Schlepperanhänger durch die Bergfelder Heide. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Volker Kauder wurde auf seiner gestrigen Sommertour in Sulz, Vöhringen und Dornhan vom forstpolitischen Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Cajus Julius Caesar aus Nordrhein-Westfalen, begleitet.

Sulz am Neckar -

Auf dem Dicke-Rastplatz begrüßte die Bläsergruppe des Sulzer Hegerings die Besucher, die anschließend rege diskutierten. Bürgermeister Gerd Hieber sprach das kommunalpolitisch momentan vieldiskutierte Thema Energiewende an. Die Landesregierung will bis 2020 den Energiebedarf zu zehn Prozent aus Windkraft decken. Das bedeutet Kauder zufolge, dass mindestens 2000 Anlagen noch gebaut werden müssten.

Er betonte, dass er kein Freund von Windrädern in Baden-Württemberg ist. Windkraft sei am effektivsten auf hoher See zu nutzen. Er plädiere daher dafür, Stromtrassen vom Norden in den Süden zu bauen, anstelle den Schwarzwald mit Windkraftanlagen zuzustellen. Kernkraftwerke seien dagegen "Schnee von gestern".

Neu ins Spiel gekommen sind inzwischen Windkraftstandorte im Wald: "Damit müssen wir uns kritisch, aber konstruktiv auseinandersetzen", meinte Bürgermeister Hieber. Die kommunalen Stromversorger im Landkreis planten, einen gemeinsamen Windpark aufzubauen. Windhöffig brauchbare Standorte lägen alle im Wald. Hieber versicherte: "Wir wollen die Energiewende unterstützen". Das sei jedoch nicht einfach, sagte er mit Blick auf den Naturschutz und die erforderliche Rücksichtnahme auf Vögel wie den roten Milan.

Nach der beschlossenen Energiewende müsse sich jeder Bürger bewusst sein, dass etwas auf ihn zukomme, meinte Erwin Stocker. Für ihn ist der nächste Konflikt programmiert. Stocker verwies auf die Rexinger, die sich gegen Windkraftnutzung in ihrem Wald wehrten.

Revierförster Klaus-Peter Mühleck hat zwar aus ästhetischen Gründen etwas gegen Windräder in seinem Wald. Aber grundsätzlich sieht er keine Probleme bei der Erschließung von Standorten. Die freien Flächen um die Anlagen herum könnten als Wildwiesen dienen.

Ein brennendes Thema für die Jäger ist das Urteil des europäischen Gerichtshofs für Mesnchenrechte zur Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft. Ein Kläger bekam Recht, der auf seinem Grundstück die Jagd nicht mehr zulassen will.

Das könnte weitreichende Folgen haben, befürchten die Jäger. Bernd Hauser wollte wissen, wie hoch der Druck sei, diesen Richterspruch in deutsches Recht umzusetzen. Der nordrhein-westfälische Bundestagsabgeordnete Caesar versicherte, dass die CDU-Fraktion das Urteil prüfen lasse. Und versprach: "Wir werden alles tun, dass es so bleibt, wie es ist". Das wäre auch ganz im Interesse der Jäger. Die Grünen, so Caesar, wollten über das Eigentumsrecht das Jagdrecht aushebeln.

Auf dem Dicke-Rastplatz begrüßte die Bläsergruppe des Sulzer Hegerings die Besucher, die anschließend rege diskutierten. Bürgermeister Gerd Hieber sprach das kommunalpolitisch momentan vieldiskutierte Thema Energiewende an. Die Landesregierung will bis 2020 den Energiebedarf zu zehn Prozent aus Windkraft decken. Das bedeutet Kauder zufolge, dass mindestens 2000 Anlagen noch gebaut werden müssten.

Er betonte, dass er kein Freund von Windrädern in Baden-Württemberg ist. Windkraft sei am effektivsten auf hoher See zu nutzen. Er plädiere daher dafür, Stromtrassen vom Norden in den Süden zu bauen, anstelle den Schwarzwald mit Windkraftanlagen zuzustellen. Kernkraftwerke seien dagegen "Schnee von gestern".

Neu ins Spiel gekommen sind inzwischen Windkraftstandorte im Wald: "Damit müssen wir uns kritisch, aber konstruktiv auseinandersetzen", meinte Bürgermeister Hieber. Die kommunalen Stromversorger im Landkreis planten, einen gemeinsamen Windpark aufzubauen. Windhöffig brauchbare Standorte lägen alle im Wald. Hieber versicherte: "Wir wollen die Energiewende unterstützen". Das sei jedoch nicht einfach, sagte er mit Blick auf den Naturschutz und die erforderliche Rücksichtnahme auf Vögel wie den roten Milan.

Nach der beschlossenen Energiewende müsse sich jeder Bürger bewusst sein, dass etwas auf ihn zukomme, meinte Erwin Stocker. Für ihn ist der nächste Konflikt programmiert. Stocker verwies auf die Rexinger, die sich gegen Windkraftnutzung in ihrem Wald wehrten.

Revierförster Klaus-Peter Mühleck hat zwar aus ästhetischen Gründen etwas gegen Windräder in seinem Wald. Aber grundsätzlich sieht er keine Probleme bei der Erschließung von Standorten. Die freien Flächen um die Anlagen herum könnten als Wildwiesen dienen.

Ein brennendes Thema für die Jäger ist das Urteil des europäischen Gerichtshofs für Mesnchenrechte zur Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft. Ein Kläger bekam Recht, der auf seinem Grundstück die Jagd nicht mehr zulassen will.

Das könnte weitreichende Folgen haben, befürchten die Jäger. Bernd Hauser wollte wissen, wie hoch der Druck sei, diesen Richterspruch in deutsches Recht umzusetzen. Der nordrhein-westfälische Bundestagsabgeordnete Caesar versicherte, dass die CDU-Fraktion das Urteil prüfen lasse. Und versprach: "Wir werden alles tun, dass es so bleibt, wie es ist". Das wäre auch ganz im Interesse der Jäger. Die Grünen, so Caesar, wollten über das Eigentumsrecht das Jagdrecht aushebeln.




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